Ein Großprojekt für die Widerstandsfähigkeit der europäischen Landwirtschaft
Polen, einer der größten Agrarproduzenten der EU, spielt eine wichtige Rolle für die europäische Ernährungssicherheit. Das von EIT Food koordinierte Projekt „Lower Silesia 360°” zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit dieser Region gegenüber dem Klimawandel zu stärken. Dieses dreijährige Programm (2025–2028) mobilisiert 200 polnische Landwirte auf mehr als 20 000 Hektar Anbaufläche für wichtige Kulturen wie Raps, Weizen, Braugerste und Zuckerrüben.
Daten im Dienste des Wandels: die Rolle von MyEasyFarm
Um die Integrität und den Erfolg dieses Übergangs zu gewährleisten, stützt sich das Projekt auf ein Expertenkonsortium, bestehend aus Biosphères, Seqana und somit auch MyEasyFarm, das die „digitale Säule” sicherstellt.
- Robuste MRV-Plattform : MyEasyFarm stellt seine digitale Monitoring-, Reporting- und Verification-Technologie zur Verfügung, um zuverlässige Daten über Bodengesundheit, Biodiversität und Treibhausgasemissionen zu sammeln.
- Synergieeffekte durch Fachwissen : Die Plattform zentralisiert die wissenschaftlichen Analysen von SEQANA zur Quantifizierung des Kohlenstoffs im Boden und das Fachwissen von BIOSPHERES, dem europäischen Marktführer für regenerative Landwirtschaft.
Die Wertschöpfungskette der Agrar- und Ernährungswirtschaft verbinden
Die Originalität des Projekts liegt in seinem kollaborativen „Landschaftsansatz”. Es bringt die Maßnahmen der Landwirte mit den Nachhaltigkeitsverpflichtungen großer Auftraggeber wie Bunge, PepsiCo, Viking Malt und Malteurop.
Guillaume Vial, Leiter Lösungen bei MyEasyFarm, betont: „Das Projekt EIT FOOD Lower Silesia ist ein sehr gutes Beispiel für die gleichzeitige Nutzung der MRV-Plattform von MyEasyFarm durch vier Lebensmittelunternehmen und 200 Landwirte, die ihre veränderten Praktiken miteinander teilen.“
Messbare Auswirkungen für die Zukunft
Neben der Verbesserung der Bodengesundheit und der Kohlenstoffbindung bietet das Projekt den Landwirten maßgeschneiderte technische Schulungen und finanzielle Anreize. Die aus diesem Projekt gewonnenen Erkenntnisse werden als Modell dienen, um diesen Übergang ab 2029 in ganz Europa zu reproduzieren.




